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Frauen sind in technischen Berufen noch immer eineSeltenheit. Dem Grazer Medizintechnik-Unternehmen Mides ist es jetzt aber gelungendie 50 Prozent Frauenanteil zu sprengen.

Der Anteil an Frauen in technischen Berufen ist trotz Bemühungen der Wirtschaftskammer und Aktionen wie dem Girls Day noch immer sehr gering. An der TU Graz begeistern sich immer noch relativ wenige Frauen für technische Studiengänge: In Bauingenieurwissenschaften sind es im Sommersemester 2019 etwa 23 Prozent, in Elektrotechnik 19 Prozent, in Maschinenbau sogar nur 15 Prozent. Auch die Lehrberufe unterscheiden sich je nach Geschlecht noch immer gewaltig – Vereinfacht gesagt: Frauen arbeiten mehr mit Menschen, Männer mit Maschinen (siehe Infobox rechts).

Hälfte in Frauenhand
Dem Grazer Medizintechnik-Unternehmen Mides ist esaber gelungen, mehr und mehr Frauen zu begeistern.„Bei Mides geht es ja nicht um den Kampf derGeschlechter. Aber man könnte schon sagen, dass wirDamen bei der Ultraschallsonden-Reparatur hinsichtlichHingabe, Genauigkeit und Frustrationstoleranz oft schondie Hosen anhaben“, ist Selina Rath stolz. Mit ihrerEinstellung im April wurden die fünfzig ProzentFrauenanteil gesprengt. Flexible „familienfreundliche“Arbeitszeiten, ein hoher Wohlfühlfaktor und keine 50-Stunden-Woche haben das möglich gemacht.Geschäftsführer Christian Brunner erklärt: „Bei unshaben gerade Frauen eine super Chance, Karriere ineinem technischen Beruf zu machen, die sich mit Familie und eigenen Berufswünschen vereinbaren lässt.“ Dazugehören wahlweise fixe Arbeitszeiten oder die flexibleTeilzeitbeschäftigung. Auch der Neustart am zweitenBildungsweg ist sehr beliebt. Letzten Herbst wurde inZusammenarbeit mit der ZAM-Stiftung, AMS und BFIsogar eine neue Ausbildungsschiene fürMedizintechniker und Medizintechnikerinnen gestartet.

MIDES      2016